“Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig!“ - Menschenwort oder Gottes Wort?

Datum: 
15.01.2012

Als ich euch Gottes verborgenen Plan zur Rettung der Menschen verkündete, habe ich euch nicht mit tiefsinniger Weisheit und geschliffener Redekunst zu beeindrucken versucht. Ich wollte nur Jesus Christus bekennen, und zwar Jesus Christus, den Gekreuzigten. Als schwacher Mensch zitterte ich innerlich vor Angst. Meine Worte wirkten nicht durch Tiefsinn und Überredungskunst, sondern weil Gottes Geist sich darin mächtig erwies.

Euer Glaube sollte sich nicht auf Menschenweisheit gründen, sondern auf die Kraft Gottes. Auch wir verkünden tiefsinnige Weisheit – für alle, die dafür reif sind. Aber das ist nicht die Weisheit dieser Welt, auch nicht die ihrer Machthaber, sondern die geheimnisvolle Weisheit Gottes, die bisher verborgen war. Schon bevor Gott die Welt erschuf, hatte er den Plan gefasst, uns an seiner Herrlichkeit Anteil zu geben. Aber keiner von den Machthabern dieser Welt konnte Gottes weisheitsvollen Plan durchschauen. Sonst hätten sie den Herrn, der die Herrlichkeit Gottes teilt, nicht ans Kreuz gebracht. Es heißt ja in den Heiligen Schriften: „Was kein Auge jemals gesehen und kein Ohr je gehört hat, worauf kein Mensch jemals gekommen ist, das hält Gott bereit für die, die ihn lieben.“

Uns hat Gott dieses Geheimnis enthüllt durch seinen Geist, den er uns gegeben hat. Denn der Geist erforscht alles, auch die geheimsten Absichten Gottes.

1. Korinther 2, 1–10

Predigt: Pastor i.R. Dieter Albertsmeier, Norden

© MMVIII-MMX FeG Norden

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